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	<title>Konfliktberatung und Abbruch Archive - Donum Vitae Köln</title>
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	<description>Beratung und Unterstützung bei persönlichen Schwangerschaftsfragen und -entscheidungen</description>
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	<title>Konfliktberatung und Abbruch Archive - Donum Vitae Köln</title>
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		<title>Die starke Kraft des Wortes und die Wirkung in der Beratung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[VitaeLeben]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 13:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kindsverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktberatung und Abbruch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu uns kommen überwiegend Menschen in die Beratung, die Krisen durchleben und die in einem sehr schlechten seelischen, emotionalen und oft auch körperlichen Gesundheitszustand sind. Es können Frauen und Paare in einem Schwangerschaftskonflikt sein oder nach dem Verlust eines Kindes während der Schwangerschaft. Es sind auch Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch. Es sind Frauen und Paare [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Zu uns kommen überwiegend Menschen in die Beratung, die Krisen durchleben und die in einem sehr schlechten seelischen, emotionalen und oft auch körperlichen Gesundheitszustand sind. Es können Frauen und Paare in einem Schwangerschaftskonflikt sein oder nach dem Verlust eines Kindes während der Schwangerschaft. Es sind auch Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch. Es sind Frauen und Paare mit einem unerfüllten Kinderwunsch, dabei oftmals Frauen, die nach einer Kinderwunschbehandlung schwanger wurden, aber die Schwangerschaft, auch wiederholt, nicht halten konnten. Es betrifft ebenso Frauen, die eine große Liebe verloren haben, die betrogen, verraten und verlassen wurden oder solche, die sich von einem Lebenstraum verabschieden mussten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte drei Beispiele nennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ehepaar A. kommt zur Beratung nach einer sogenannten „stillen Geburt“. Vor einer Woche wurden ihre Zwillinge in der 20. Woche geboren. Der Junge war bereits seit einigen Wochen tot im Mutterleib, das Mädchen war noch ganz lebendig, aber durch die vorzeitigen starken Wehen konnte die Schwangerschaft nicht mehr aufrecht erhalten werden. Beide Kinder kamen durch eine natürliche Geburt zur Welt, das Mädchen lebte noch 15 Minuten und verstarb dann ebenfalls in den Armen der Eltern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem anderen Fall ruft der Arzt einer Kinderwunschklinik an und sagt: „Frau Kitte, Sie müssen unbedingt sofort Frau B. aufnehmen. Sie ist hier gerade psychisch kollabiert, nachdem ich ihr sagen musste, dass sie definitiv aus medizinischer Sicht nicht schwanger werden kann, auch wenn sie noch so viele Versuche unternehmen würde“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den folgenden Beratungsgesprächen wird der Klientin Zeit und Raum gegeben, ihren dringenden Kinderwunsch zu äußern und die Nichterfüllung dieses Traumes zu betrauern. Gemeinsam mit ihrem Partner suchen wir nach einer anderen Sinnhaftigkeit in ihrem Leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frau C. kommt zu mir in die Beratung. Sie hatte mehrere Fehlgeburten in der frühen Schwangerschaft. Sie ist schon 42 Jahre alt. Das Schlimmste ist, dass ihre gesamte Familie sie wegen ihrer Kinderlosigkeit stigmatisiert. In ihrem Kulturkreis sind Kinder unverzichtbar. Wer keine Kinder bekommen kann, muss etwas Schlimmes getan haben, muss gesündigt haben. Sie wird komplett geschnitten, man will nichts mehr mit ihr zu tun haben und man hetzt sogar den Ehemann gegen seine Frau auf und fordert ihn auf, sich eine andere Frau zu nehmen. Das Selbstwertgefühl dieser Frau ist gleich null und es kommen ganz reale Existenzängste dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle diese Frauen und Paare sind durch das Erlebte in eine schwere Krise geraten, die sie allein nicht bewältigen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie kann es in der Beratung gelingen, diese Menschen wieder aufzurichten, ihnen wieder Mut zum Leben zu machen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie kommen in der Hoffnung zu uns, dass wir ihnen helfen, aus dieser Krise herauszufinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir Beraterinnen können die Probleme, die Verluste der Vergangenheit und die Ängste nicht ungeschehen machen. Aber wir können gemeinsam mit den Frauen und Paaren herausfinden, wie sie anders darauf schauen und alles Erlebte besser in ihr Leben integrieren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das nennt man auch lösungsorientiertes Arbeiten. Das geht nur, indem man klar benennt, dass alles, was im Leben eines jeden Menschen geschieht, unweigerlich zu seinem Leben auf immer und ewig dazugehört. Nichts ist wieder rückgängig zu machen und jeder muss lernen, damit zu leben.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Verlorene Lebensträume</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In der Beratung gehen wir deshalb nicht so sehr auf das Problem ein. Denn das kann niemand einfach auslöschen. Ich kann keiner Frau eine Schwangerschaft beschaffen, aus der am Ende auch ein gesundes Kind hervorgeht. Ich kann nicht die Fehl-, Früh- oder Totgeburt(en) ungeschehen machen. Ich kann nicht die verlorenen Lebensträume, die gescheiterten Beziehungen wieder gut machen. Aber ich kann helfen, neue Ziele zu formulieren und neue Wege aufzuzeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich kann ihr zeigen, wie sie anders auf sich schaut, nämlich in erster Linie liebevoll und wertschätzend. Und das kann gelingen, indem ICH liebevoll und wertschätzend auf sie blicke und sie auch mit entsprechenden Worten wieder aufrichte, ihr Mut mache zu einem neuen, anderen Leben und neue Handlungsoptionen mit ihr entwickle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich ermutige sie vor allem, das eigene Verhalten zu überdenken, sozusagen liebevoll kritisch mit sich umzugehen und sich zu sagen: Mit all dem, was in deinem Leben geschehen oder aber nicht geschehen ist: DU bist wertvoll, DU bist es wert, geliebt und geachtet zu werden und dich selbst und andere zu lieben!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich ermutige die Klientin vor allem, ihre Selbstbestimmung über sich wiederzuerlangen, indem sie aus einer passiven und lähmenden Ohnmacht in die aktive Auseinandersetzung geht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Du wirst ernst genommen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">All dies geschieht in der Beratung hauptsächlich durch Worte, Worte, die Mut machen und Wege aufzeigen, aus der Hölle herauszukommen, in der sie oftmals schon lange gefesselt sind. Und es sind Worte, die behutsam gewählt werden müssen, die eine ungeheure Kraft haben, weil sie dem Gegenüber deutlich machen: Du wirst hier so angenommen, wie du bist, du wirst ernst genommen und du darfst endlich einen Teil deiner Last abgeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und tatsächlich bin ich immer wieder überrascht, wie es mit Worten gelingen kann, die Menschen in ihrem Leid wieder aufzurichten. Und ich bin froh, wenn ein Mensch weinend und vor Kummer gebeugt in die Beratung gekommen ist und am Ende mit erhobenem Kopf, vielleicht sogar mit einem Lächeln, die Beratungsstelle wieder verlässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin immer sehr dankbar, wenn mir die richtigen Worte einfallen, die von den Klientinnen auch angenommen werden können und die vor allem nachhaltig wirken und etwas verändern können. Dann denke ich: Deine Arbeit lohnt sich.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Claudia Kitte-Fall</strong><br>Beraterin</p>
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		<title>Als Mann in der Konfliktberatung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[VitaeLeben]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 13:39:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konfliktberatung und Abbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerenberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Verhütungsberatung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Studium der Sozialen Arbeit ist die 80-tägige Praxisphase im fünften Fachsemester ein wichtiger Bestandteil des Lehrplans. In vorangegangenen Semestern erlernte Theorien, Konzepte und Methoden der Sozialen Arbeit sollen nun durch Praxiserfahrungen vertieft werden. Im besten Fall werden erste Inspirationen für das spätere Berufsleben gesammelt. So entsteht ein gewisser Druck, eine möglichst interessante und passende [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Im Studium der Sozialen Arbeit ist die 80-tägige Praxisphase im fünften Fachsemester ein wichtiger Bestandteil des Lehrplans. In vorangegangenen Semestern erlernte Theorien, Konzepte und Methoden der Sozialen Arbeit sollen nun durch Praxiserfahrungen vertieft werden. Im besten Fall werden erste Inspirationen für das spätere Berufsleben gesammelt. So entsteht ein gewisser Druck, eine möglichst interessante und passende Einrichtung zu finden. Durch verschiedene Seminare bin ich auf die Schwangerschaftskonfliktberatung gestoßen. Sofort war mein Interesse geweckt. Nach einer genaueren Auseinandersetzung mit den vielfältigen Themen der Schwangerenberatung wusste ich, dass ich durch diese Arbeit am meisten Eindrücke für meinen weiteren Werdegang sammeln kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfangs habe ich mir Gedanken gemacht, wie die Situation als Mann in der Schwangerschaftskonfliktberatung wohl werden wird. Bis heute ist die Reaktion der meisten Leute, denen ich von meiner Praktikumsstelle erzähle, erst einmal Verwunderung oder gar Skepsis. Oft werde ich gefragt, wie es denn sei als Mann in der Beratung, ob es nicht eher ungewöhnlich ist und ob die Klientinnen nicht verschlossen auf einen Mann reagieren. Mittlerweile kann ich all diese Fragen mit einem klaren „Nein“ beantworten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Offensichtlich gibt es schon einen natürlichen Unterschied zwischen den Geschlechtern im Erleben einer Schwangerschaft. Allein von der drastischen körperlichen Veränderung, die die Schwangerschaft mit sich bringt, ist direkt nur die werdende Mutter betroffen. Männer haben hingegen keinen Berührungspunkt mit Schwangerschaften, den sie am eigenen Körper erfahren. Auch durch hormonelle Veränderungen sind Männer, wenn überhaupt, nur indirekt betroffen. Es kann davon ausgegangen werden, dass auch das emotionale Erleben einer Schwangerschaft bei Männern anders ist als bei Frauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt eine „gemachte“ Ungleichheit. Bei einem Blick auf die gängigen Verhütungsmittel wird deutlich, dass Verhütung hauptsächlich ein der Frau überlassenes Thema ist. Nicht nur die Wahl des Verhütungsmittels obliegt der Frau, sondern auch das Ertragen der Nebenwirkungen. Hinzu kommen beträchtliche Kosten. Aussagekräftig ist auch das ungleiche Verhältnis durchgeführter Vasektomien gegenüber durchgeführten Sterilisationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Verortung der Verhütung als Thema, primär Frauen ansprechend, bedingt ebenfalls eine ungleich verteilt empfundene Verantwortung für ungeplante Schwangerschaften. Funktioniert das gewählte Verhütungsmittel nicht, so wird vor allem die Frau für einen Fehler verantwortlich gemacht. Dies bedingt unter anderem auch den Umgang mit einem Schwangerschaftsabbruch. Nicht nur körperliche, sondern auch psychische Folgen hat die Frau zu bewältigen. Die sehr häufige Einstellung des Partners „Egal wie du dich entscheidest, ich stehe hinter dir.“ nimmt der Frau nichts an Verantwortung ab. Ganz im Gegenteil, der Mann kann durch das Nichtentscheiden seine Verantwortung abgeben und sich gleichzeitig hinter der Aussage, unterstützen zu wollen, zurückziehen. Die Entscheidung und deren Folgen trägt die Frau. Allein. Eine klare Haltung von Männern in der Schwangerschaft, vor allem auch im Schwangerschaftskonflikt ermöglicht hingegen eine gemeinsame Bewältigung der Anforderungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a></a>Diese Darstellung ist natürlich stark gekürzt und bei weitem nicht so ausdifferenziert, wie sie sein müsste. Aber dennoch zeigen die Beispiele einen Handlungsbedarf. Differenzen, die durch die Sozialisation in unserer Gesellschaft entstehen und nicht selten von hierarchischen Strukturen geprägt sind, müssen als solche erkannt, hinterfragt und dekonstruiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So kann auch die Wahrnehmung der Rolle von Männern in der Schwangerschaft verändert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Wahrnehmung entfernt von einem klassischen hegemonialen Bild der Männlichkeit ermöglicht unter anderem auch einen Blick auf emotionale Belange des Mannes, die so sonst nicht berücksichtigt würden. Die Rolle in der Schwangerschaft würde dem Mann gerecht werden. Nun ist sie mehr als nur die einer „Randperson“, was natürlich auch wiederum mehr Verantwortung für den Mann nach sich zieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Erfahrung der letzten fünf Monate ist, dass es nicht ungewöhnlich oder gar „komisch“ ist, als Mann in der Schwangerschaftskonfliktberatung zu arbeiten. Nur sehr selten wollte eine Klientin nicht, dass ich an dem Beratungsgespräch teilnehme. Es hat mir gezeigt, dass das Thema Schwangerschaft und viele dadurch entstehende Anforderungen Frauen sowie Männer betreffen. Ein Umgang mit eben diesen Themen als Mann ist darum meines Erachtens nicht ungewöhnlich, sondern schlicht natürlich und notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vermutung, möglichst viele Erfahrungen, sowohl für meine persönliche Einstellung als auch für meine Haltung als Sozial Arbeiter zu sammeln, kann ich jetzt nur bestätigen. In den fünf Monaten konnte ich eine sehr spannende und abwechslungsreiche Arbeit in einem begeisternden Team miterleben und viel mehr Impressionen sammeln, als ich es mir zu Beginn vorgestellt habe. Für diese inspirierende Zeit bin ich sehr dankbar.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Stefan Schumacher, Praktikant</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Neue Wege zu den Frauen finden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[VitaeLeben]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 13:26:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konfliktberatung und Abbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerenberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Über uns]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Frauen, Männer oder Paare nicht zur Beratung finden, müssen Berater und Beraterinnen zu ihnen kommen. Deshalb sind sie die Zielgruppe eines innovativen Beratungsansatzes von donum vitae e. V., der am 1. Mai 2019 unter dem Modellprojekt-Titel „HeLB – Helfen. Lotsen. Beraten.“ gestartet ist. Berater und Beraterinnen sollen den Weg zu ihren Klienten und Klientinnen [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wenn Frauen, Männer oder Paare nicht zur Beratung finden, müssen Berater und Beraterinnen zu ihnen kommen. Deshalb sind sie die Zielgruppe eines innovativen Beratungsansatzes von donum vitae e. V., der am 1. Mai 2019 unter dem Modellprojekt-Titel „HeLB – Helfen. Lotsen. Beraten.“ gestartet ist. Berater und Beraterinnen sollen den Weg zu ihren Klienten und Klientinnen finden und sich flexibel auf die jeweiligen Bedürfnisse der&nbsp; &#8211; vornehmlich weiblichen<br>&#8211; Zielgruppen einstellen. Dazu sollen sie neue Wege in der mobilen Beratung erschließen, neue Wege, sprachlich eine Brücke zu bauen, neue Wege in der digitalen Kommunikation alles, um den Zugang zu der Beratung, auf die alle Frauen ein Recht haben, möglichst niedrigschwellig zu gestalten. HeLB hat Frauen im Blick, denen aus vielerlei Gründen die Teilhabe am Hilfe- und Beratungssystem erschwert ist. Da sind zum Beispiel Frauen mit Migrationshintergrund, die sich nur schlecht im deutschen Gesundheitsund Beratungssystem zurechtfinden. Frauen mit einer psychischen bzw. Suchterkrankung, die keinen Weg aus der Sackgasse ihrer Nöte finden. Oder Frauen mit körperlichen, geistigen oder Sinnesbeeinträchtigungen, deren Mobilität eingeschränkt oder denen das Angebot der Schwangerschaftskonfliktberatung unbekannt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Alle diese Gruppen werden von den herkömmlichen Angeboten der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung oft nicht erreicht. Angesichts der aktuellen Situation zu Zeiten der Corona-Pandemie ist der Weg in die Beratungsstellen zusätzlich erschwert.&nbsp;<br>Mit dem HeLB-Projekt stellt donum vitae sich der Herausforderung, neben der bewährten Präsenzberatung in den bundesweit mehr als 200 Beratungsstellen die „aufsuchende Beratung“ in unterschiedlichen Formaten weiterzuentwickeln<br>und in die weißen Flecken der Beratungslandschaft zu tragen. Dabei muss donum vitae nicht in jeder Hinsicht „das Rad<br>neu erfinden“, sondern kann Erfahrungen aus eigenen erfolgreichen Projekten einbringen.<br>Das Konzept der aufsuchenden Beratung wurde noch bis April 2019 im Modellprojekt „Schwangerschaft und Flucht“ erprobt. Es steht fest, dass sich dieses Beratungsformat dabei bewährt hat, die Zielgruppe der (schwangeren) Frauen mit Fluchterfahrung zu erreichen.<br>Im Modellprojekt „HeLB“ sollen die aus unterschiedlichen Gründen schwer erreichbaren Frauen und ihre Familien einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zu Angeboten der Schwangerschaftsberatung erhalten. Das Ziel:<br>Chancengerechtere Teilhabe an den Angeboten des Hilfe- und Beratungssystems für Frauen, die nur schwer den Weg in die Beratungsstellen finden.<br>Seit elf Jahren beraten speziell geschulte Online-Beraterinnen und Berater als bundesweites Netzwerk, derzeit über ein spezielles eMail-Programm mit SSL-Verschlüsselung und per Chat. Im HeLB-Projekt werden nun weitere<br>Beratungsformate wie die Videoberatung eingesetzt. Ergänzt werden die digitalen Lösungen durch die Entwicklung zusätzlicher Wikihow-Angebote (eine Website für Tutorials) und Erklärfilme, die bei Bedarf abgerufen und in Beratungsformate eingebunden werden können.<br>An 23 Pilotstandorten, die an donum vitae Beratungsstellen angegliedert sind, werden unterschiedliche Zugangswege wie aufsuchende, mobile und digitale Formate erprobt und weiterentwickelt. Alle digitalen Angebote erfolgen unter Beachtung der Datenschutzund Schweigepflichtvorgaben. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Es hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Donum vitae Köln befasst sich intensiv mit dem Projekt und wird die Ergebnisse in seine Arbeit einfließen lassen.</p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Hans Ley</strong></p>
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			</item>
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		<title>Wie hätten Sie entschieden?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[VitaeLeben]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jan 2025 08:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konfliktberatung und Abbruch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frau A. ist schon in der 11. Schwangerschaftswoche. Der Kindesvater drängt sie zum Schwangerschaftsabbruch, sie hat einen 10jährigen Sohn, der an ADHS leidet und eine 2jährige Tochter. Beide zieht sie allein groß. Der Sohn kommt jetzt in die weiterführende Schule, das macht ihr große Angst und sie fragt sich, wie er und die ganze Familie [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Frau A. ist schon in der 11. Schwangerschaftswoche. Der Kindesvater drängt sie zum Schwangerschaftsabbruch, sie hat einen 10jährigen Sohn, der an ADHS leidet und eine 2jährige Tochter. Beide zieht sie allein groß. Der Sohn kommt jetzt in die weiterführende Schule, das macht ihr große Angst und sie fragt sich, wie er und die ganze Familie diese Veränderung verkraften. Sie arbeitet Vollzeit und ist in einer Ausbildung. Sie ist eigentlich eine ganz starke und mutige Frau, aber gerade total verunsichert und verängstigt. Sie ist schon 42 Jahre alt und hat deshalb auch Angst vor einer Behinderung des Kindes.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Frau B. kommt mit ihrem &#8218;Partner&#8216;, der gerade mehr oder weniger halbherzig dabei ist, die Beziehung zu beenden. Frau B. ist in der 7. Woche eigentlich gewollt schwanger, aber nun traut sie es sich nicht zu, ihr Kind ohne eine verlässliche Beziehung zum Kindesvater großzuziehen. Sie ist psychisch krank, hat kaum feste Strukturen im Alltag, ernährt sich nicht regelmäßig und gesund, kann sich schlecht konzentrieren, fällt oft in depressive Stimmungen, ist nicht in der Lage &#8211; wenn überhaupt &#8211; mehr als drei Stunden täglich zu arbeiten usw. Sie traut es sich nicht zu, ein Kind ganz alleine großzuziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kindesvater ist selbst psychisch krank, auch er leidet unter Depressionen und er fühlt sich ebenfalls mit dem Gedanken an ein Kind überfordert. Für ihn wäre die Abtreibung &#8218;einfacher&#8216;. Sie wünscht sich die Rückkehr zu einer liebenden und verlässlichen Paarbeziehung, die er ihr aber verweigert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt keinerlei familiäre Unterstützung von ihrer Seite, und seine Familie lebt gar nicht in Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Frau C. ist 33 Jahre alt, sie hat eine 9jährige Tochter und sie lebt mit dem Vater des Kindes zusammen. Jetzt ist sie wieder ganz am Anfang einer Schwangerschaft. Sie sagt, sie stehe endlich kurz vor Abschluss ihres Studiums, das wegen der Tochter schon 14 Semester dauert. Sie hat schon eine feste Anstellung in Aussicht, und das wäre ihre allererste Stelle überhaupt. Das will sie auf gar keinen Fall aufs Spiel setzen. Der Kindesvater, so sagt sie unter Tränen, wolle das Kind unter gar keinen Umständen. Seit ein paar Tagen weiß sie von der Schwangerschaft und eigentlich sei für sie der Abbruch der Schwangerschaft entschieden gewesen. Aber mit jedem Tag wird ihr mehr klar, dass es hier um ein Kind, ihr Kind geht, und es fällt ihr jeden Tag schwerer, an eine Abtreibung zu denken. Am meisten wünscht sie sich, dass der Partner zu ihr stehen und ihr seine Unterstützung anbieten würde. Aber sie wünscht sich auch nichts sehnlicher als das Verständnis ihrer Familie, für die sie schon lange eine Versagerin ist, weil sie schon so jung Mutter geworden ist und es bis heute noch zu nichts gebracht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Frau D. ist in der 7. Woche schwanger. Sie kommt aus einem anderen Kulturkreis. Ihr deutscher Mann ist vor 10 Jahren gestorben. Sie ist 46 Jahre alt lebt mit ihrem 25jährigen Sohn und ihrer 2jährigen Tochter allein. Der Kindesvater der Zweijährigen und des Ungeborenen hat sich ins Ausland abgesetzt und ist nicht auffindbar. Sie wäre also alleine mit den Kindern. Große Sorgen macht sie sich wegen ihrer Diabetes und ihrer HIV Erkrankung, sie muss jeden Tag viele Medikamente nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher traut sie es sich nicht zu, noch ein weiteres Kind großzuziehen. Sie ist sehr unglücklich und hat Angst, dass ihr etwas zustoßen könnte, und dann wären ihre Kinder hier allein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Dies sind nur einige Beispiele von vielen Beratungsgesprächen aus dem vergangenen Jahr, die noch in großer Zahl von mir und den Kolleginnen erweitert werden könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie hätten SIE entschieden, wenn SIE eine dieser Frauen gewesen wären?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schwangerschaftskonfliktberatung bedeutet für uns, sich für das Leben einzusetzen, und zwar für das Leben der Mutter, des Paares, der Familie wie auch für das Leben des ungeborenen Kindes. Es geht darum, das Leben von Frauen und Familien zu verbessern und Mut zu machen für neues Leben. Nur, wenn das Leben der Mutter geschützt und sicher ist, kann diese auch das Leben ihres Kindes schützen. Beratung dient immer dazu, die Entscheidungsfreiheit der Frau bedingungslos zu respektieren und ihre Entscheidungskompetenz zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft kann dies erfolgen, indem eine bedrängende Blickverengung der Frau aufgebrochen wird, wodurch sich ein Spektrum neuer Lösungsmöglichkeiten auftun kann.<br></p>



<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><strong>Claudia Kitte-Fall</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Консультування для біженців</title>
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		<dc:creator><![CDATA[VitaeLeben]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2025 10:16:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konfliktberatung und Abbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerenberatung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Тут ви знайдете широкий спектр інформації та варіантів підтримки.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://donum-vitae-koeln.de/%d0%ba%d0%be%d0%bd%d1%81%d1%83%d0%bb%d1%8c%d1%82%d1%83%d0%b2%d0%b0%d0%bd%d0%bd%d1%8f-%d0%b4%d0%bb%d1%8f-%d0%b1%d1%96%d0%b6%d0%b5%d0%bd%d1%86%d1%96%d0%b2/">Консультування для біженців</a> erschien zuerst auf <a href="https://donum-vitae-koeln.de">Donum Vitae Köln</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Тут ви знайдете широкий спектр інформації та варіантів підтримки.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://donum-vitae-koeln.de/wp-content/uploads/2025/01/Deutsch-Informationen-fuer-Gefluechtete.pdf" data-type="attachment" data-id="342" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier</a> finden Sie vielfältige Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten. </li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://donum-vitae-koeln.de/wp-content/uploads/2025/01/Ukrainisch-Informationen-fuer-Gefluechtete.pdf" data-type="attachment" data-id="344" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Тут</a> ви знайдете широкий спектр інформації та варіантів підтримки. </li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://donum-vitae-koeln.de/wp-content/uploads/2025/01/Englisch-Informationen-fuer-Gefluechtete.pdf" data-type="attachment" data-id="359" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Information</a> for refugees wordwide</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://donum-vitae-koeln.de/wp-content/uploads/2025/01/Broschuere_Schwanger_ukrainisch_akt_Juli2023.pdf" data-type="attachment" data-id="341" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Broschüre „Schwanger und jetzt ein Kind“ in Ukrainisch</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://donum-vitae-koeln.de/%d0%ba%d0%be%d0%bd%d1%81%d1%83%d0%bb%d1%8c%d1%82%d1%83%d0%b2%d0%b0%d0%bd%d0%bd%d1%8f-%d0%b4%d0%bb%d1%8f-%d0%b1%d1%96%d0%b6%d0%b5%d0%bd%d1%86%d1%96%d0%b2/">Консультування для біженців</a> erschien zuerst auf <a href="https://donum-vitae-koeln.de">Donum Vitae Köln</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://donum-vitae-koeln.de/%d0%ba%d0%be%d0%bd%d1%81%d1%83%d0%bb%d1%8c%d1%82%d1%83%d0%b2%d0%b0%d0%bd%d0%bd%d1%8f-%d0%b4%d0%bb%d1%8f-%d0%b1%d1%96%d0%b6%d0%b5%d0%bd%d1%86%d1%96%d0%b2/feed/</wfw:commentRss>
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