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	<title>Kindsverlust Archive - Donum Vitae Köln</title>
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	<description>Beratung und Unterstützung bei persönlichen Schwangerschaftsfragen und -entscheidungen</description>
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	<title>Kindsverlust Archive - Donum Vitae Köln</title>
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		<title>Die starke Kraft des Wortes und die Wirkung in der Beratung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[VitaeLeben]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 13:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kindsverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktberatung und Abbruch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu uns kommen überwiegend Menschen in die Beratung, die Krisen durchleben und die in einem sehr schlechten seelischen, emotionalen und oft auch körperlichen Gesundheitszustand sind. Es können Frauen und Paare in einem Schwangerschaftskonflikt sein oder nach dem Verlust eines Kindes während der Schwangerschaft. Es sind auch Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch. Es sind Frauen und Paare [&#8230;]</p>
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<p>Zu uns kommen überwiegend Menschen in die Beratung, die Krisen durchleben und die in einem sehr schlechten seelischen, emotionalen und oft auch körperlichen Gesundheitszustand sind. Es können Frauen und Paare in einem Schwangerschaftskonflikt sein oder nach dem Verlust eines Kindes während der Schwangerschaft. Es sind auch Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch. Es sind Frauen und Paare mit einem unerfüllten Kinderwunsch, dabei oftmals Frauen, die nach einer Kinderwunschbehandlung schwanger wurden, aber die Schwangerschaft, auch wiederholt, nicht halten konnten. Es betrifft ebenso Frauen, die eine große Liebe verloren haben, die betrogen, verraten und verlassen wurden oder solche, die sich von einem Lebenstraum verabschieden mussten.</p>



<p>Ich möchte drei Beispiele nennen.</p>



<p>Das Ehepaar A. kommt zur Beratung nach einer sogenannten „stillen Geburt“. Vor einer Woche wurden ihre Zwillinge in der 20. Woche geboren. Der Junge war bereits seit einigen Wochen tot im Mutterleib, das Mädchen war noch ganz lebendig, aber durch die vorzeitigen starken Wehen konnte die Schwangerschaft nicht mehr aufrecht erhalten werden. Beide Kinder kamen durch eine natürliche Geburt zur Welt, das Mädchen lebte noch 15 Minuten und verstarb dann ebenfalls in den Armen der Eltern.</p>



<p>In einem anderen Fall ruft der Arzt einer Kinderwunschklinik an und sagt: „Frau Kitte, Sie müssen unbedingt sofort Frau B. aufnehmen. Sie ist hier gerade psychisch kollabiert, nachdem ich ihr sagen musste, dass sie definitiv aus medizinischer Sicht nicht schwanger werden kann, auch wenn sie noch so viele Versuche unternehmen würde“.</p>



<p>In den folgenden Beratungsgesprächen wird der Klientin Zeit und Raum gegeben, ihren dringenden Kinderwunsch zu äußern und die Nichterfüllung dieses Traumes zu betrauern. Gemeinsam mit ihrem Partner suchen wir nach einer anderen Sinnhaftigkeit in ihrem Leben.</p>



<p>Frau C. kommt zu mir in die Beratung. Sie hatte mehrere Fehlgeburten in der frühen Schwangerschaft. Sie ist schon 42 Jahre alt. Das Schlimmste ist, dass ihre gesamte Familie sie wegen ihrer Kinderlosigkeit stigmatisiert. In ihrem Kulturkreis sind Kinder unverzichtbar. Wer keine Kinder bekommen kann, muss etwas Schlimmes getan haben, muss gesündigt haben. Sie wird komplett geschnitten, man will nichts mehr mit ihr zu tun haben und man hetzt sogar den Ehemann gegen seine Frau auf und fordert ihn auf, sich eine andere Frau zu nehmen. Das Selbstwertgefühl dieser Frau ist gleich null und es kommen ganz reale Existenzängste dazu.</p>



<p>Alle diese Frauen und Paare sind durch das Erlebte in eine schwere Krise geraten, die sie allein nicht bewältigen können.</p>



<p>Wie kann es in der Beratung gelingen, diese Menschen wieder aufzurichten, ihnen wieder Mut zum Leben zu machen?</p>



<p>Sie kommen in der Hoffnung zu uns, dass wir ihnen helfen, aus dieser Krise herauszufinden.</p>



<p>Wir Beraterinnen können die Probleme, die Verluste der Vergangenheit und die Ängste nicht ungeschehen machen. Aber wir können gemeinsam mit den Frauen und Paaren herausfinden, wie sie anders darauf schauen und alles Erlebte besser in ihr Leben integrieren können.</p>



<p>Das nennt man auch lösungsorientiertes Arbeiten. Das geht nur, indem man klar benennt, dass alles, was im Leben eines jeden Menschen geschieht, unweigerlich zu seinem Leben auf immer und ewig dazugehört. Nichts ist wieder rückgängig zu machen und jeder muss lernen, damit zu leben.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Verlorene Lebensträume</h3>



<p>In der Beratung gehen wir deshalb nicht so sehr auf das Problem ein. Denn das kann niemand einfach auslöschen. Ich kann keiner Frau eine Schwangerschaft beschaffen, aus der am Ende auch ein gesundes Kind hervorgeht. Ich kann nicht die Fehl-, Früh- oder Totgeburt(en) ungeschehen machen. Ich kann nicht die verlorenen Lebensträume, die gescheiterten Beziehungen wieder gut machen. Aber ich kann helfen, neue Ziele zu formulieren und neue Wege aufzuzeigen.</p>



<p>Und ich kann ihr zeigen, wie sie anders auf sich schaut, nämlich in erster Linie liebevoll und wertschätzend. Und das kann gelingen, indem ICH liebevoll und wertschätzend auf sie blicke und sie auch mit entsprechenden Worten wieder aufrichte, ihr Mut mache zu einem neuen, anderen Leben und neue Handlungsoptionen mit ihr entwickle.</p>



<p>Ich ermutige sie vor allem, das eigene Verhalten zu überdenken, sozusagen liebevoll kritisch mit sich umzugehen und sich zu sagen: Mit all dem, was in deinem Leben geschehen oder aber nicht geschehen ist: DU bist wertvoll, DU bist es wert, geliebt und geachtet zu werden und dich selbst und andere zu lieben!</p>



<p>Ich ermutige die Klientin vor allem, ihre Selbstbestimmung über sich wiederzuerlangen, indem sie aus einer passiven und lähmenden Ohnmacht in die aktive Auseinandersetzung geht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><br>Du wirst ernst genommen</h3>



<p>All dies geschieht in der Beratung hauptsächlich durch Worte, Worte, die Mut machen und Wege aufzeigen, aus der Hölle herauszukommen, in der sie oftmals schon lange gefesselt sind. Und es sind Worte, die behutsam gewählt werden müssen, die eine ungeheure Kraft haben, weil sie dem Gegenüber deutlich machen: Du wirst hier so angenommen, wie du bist, du wirst ernst genommen und du darfst endlich einen Teil deiner Last abgeben.</p>



<p>Und tatsächlich bin ich immer wieder überrascht, wie es mit Worten gelingen kann, die Menschen in ihrem Leid wieder aufzurichten. Und ich bin froh, wenn ein Mensch weinend und vor Kummer gebeugt in die Beratung gekommen ist und am Ende mit erhobenem Kopf, vielleicht sogar mit einem Lächeln, die Beratungsstelle wieder verlässt.</p>



<p>Ich bin immer sehr dankbar, wenn mir die richtigen Worte einfallen, die von den Klientinnen auch angenommen werden können und die vor allem nachhaltig wirken und etwas verändern können. Dann denke ich: Deine Arbeit lohnt sich.</p>



<p class="has-text-align-right"><strong>Claudia Kitte-Fall</strong><br>Beraterin</p>
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		<title>Trauer ist auch Liebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[VitaeLeben]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 13:38:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kindsverlust]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserer Arbeit gibt es immer wieder auch schwierige Themen. Eins davon ist das Thema Trauer. Der Tod ist oft noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Etwas, worüber wir nicht gerne sprechen. Bei uns ist Trauer und Tod dann Thema, wenn eine Frau eine Fehl-, Spät- oder Totgeburt erlitten hat, wenn das Kind früh verstorben [&#8230;]</p>
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<p>In unserer Arbeit gibt es immer wieder auch schwierige Themen. Eins davon ist das Thema Trauer. Der Tod ist oft noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Etwas, worüber wir nicht gerne sprechen. Bei uns ist Trauer und Tod dann Thema, wenn eine Frau eine Fehl-, Spät- oder Totgeburt erlitten hat, wenn das Kind früh verstorben ist oder wenn eine Frau mit der Entscheidung zu einem Schwangerschaftsabbruch nicht zurechtkommt. Auch diese Themen sind oft noch tabuisiert. Womöglich liegt die Ursache darin, dass dabei der Anfang und das Ende eines Lebens nah beieinander liegen.</p>



<p>Die Frage, die sich dabei immer stellt, ist, was ist Trauer eigentlich? Wie gehe ich damit um? Wie kann ich weiter leben?</p>



<p>Der Trauerprozess hängt davon ab, welche Gefühle die werdenden Eltern für das Kind in der Schwangerschaft und danach gehabt haben und was die Schwangerschaft bzw. das Kind für die Mutter und den Vater bedeutet hat. Was hat die Schwangerschaft und die Erwartung, mit diesem Kind zu leben, der Mutter und dem Vater gegeben?</p>



<p>Wie viel Glück, Erfüllung und lebensnotwendige Bestärkung hat die Schwangerschaft und die Erwartung auf ein Leben mit diesem Kind in das Leben des Vaters und der Mutter gebracht? Wie viel Konflikthaftigkeit, Enttäuschung und betrogene Hoffnungen verbinden die jeweiligen Elternteile mit der Schwangerschaft und dem zu erwartenden Kind?</p>



<p>Der Schmerz über den Verlust ist so stark, weil bereits Liebe existiert hat und immer noch existiert. Die Trauer ist oft umso intensiver, je intensiver die Bindung, die Gedanken, Pläne, inneren Bilder, der Kinderwunsch und die Liebesfähigkeit zum Kind war. Somit ist die Trauer der schmerzende Teil der Liebe.</p>



<p>Wenn nun eine Frau, ein Mann oder das Paar gemeinsam vor mir sitzt, was kann ich als Beraterin tun? Das Wichtigste ist immer zuerst: Zuhören und der Trauer Raum geben. Oftmals wird in unserer Gesellschaft nicht über den Tod gesprochen, da die meisten Menschen sich bei dem Thema unwohl fühlen. Aber das ist meist nicht im Sinne der Trauernden. Aus diesem Grund geben wir dem Schmerz der Trauernden Platz in unserer Beratung.</p>



<p>Häufig schließt sich in Trauerprozessen die Frage an, was ist nun erlaubt? Wie trauere ich richtig? Ich hatte ein Paar in der Beratung, welches eine schwer kranke Tochter bekommen hat. Sofort nach der Geburt stand fest, dass die Tochter nur wenige Tage leben wird, aber es war nicht absehbar, wie lange. Das Paar konnte die Tochter im Krankenhaus besuchen, aber nicht mit nach Hause nehmen. Eines späten Abends &#8211; 12 Tage nach der Geburt &#8211; kam der Anruf, dass die kleine Natalie gestorben ist. Das Paar hat damit bereits gerechnet und war schon im Trauer- und Abschiedsprozess. Nun war die Nachricht da, und sie wussten zunächst nicht, was sie jetzt machen sollen. Gerade haben sie noch ferngesehen und im nächsten Moment ist ihre Tochter tot. Jetzt weiter fernsehen, fühlte sich falsch an. Ihrer Tochter gedenken? Sie taten seit Tagen und vor allem Nächten nichts anderes als über den Tod ihrer Tochter nachdenken. Im Gespräch stellten sie mir die Frage, ab wann man wieder lachen dürfte. Sie fragten sich, ob sie schlechte Eltern sind, wenn sie mal wieder über etwas lachen.</p>



<p>Solche Fragen und noch andere gehen trauernden Eltern in dieser Situation durch den Kopf, und nur zu gern hätten die Eltern ein Patentrezept, wie man richtig trauert und wie man diesen Schmerz wieder abstellen kann.</p>



<p>Genau das ist auch der nächste Schritt, den ich als Beraterin in diesen Momenten anspreche: Trauer ist ein Prozess. Das geht nicht von heute auf morgen vorbei. Vor allen Dingen geht jeder Mensch unterschiedlich mit seiner Trauer um. Niemand kann einem vorschreiben, wie es einem in diesem Moment gehen muss oder soll. Dass Trauer nun mal ein Prozess ist und Zeit braucht, müssen wir Menschen akzeptieren.</p>



<p>Wenn Sie das hier lesen, klingt das wahrscheinlich recht eindeutig, doch Trauernde sind in einem Ausnahmezustand. Sie befinden sich in einer Art Blase, wo alles anders durchdringt und klares Denken oftmals nicht möglich ist. Klares Denken muss in solchen Situationen aber auch vorerst nicht möglich sein. Emotionen wollen ausgelebt werden.</p>



<p>Wenn die Eltern das annehmen können, kommt häufig schon eine Erleichterung. Das oben erwähnte Paar sagte mir nach der Beratung, dass es schön war zu hören, dass ihre Art zu trauern schon ganz richtig ist. Dass sie sich nicht schämen müssen, wenn sie wieder auch fröhliche Momente haben.</p>



<p>Ich versuche den Trauernden oft eine andere Perspektive zu zeigen. Sie haben einen großen Verlust erlitten, ob sie es selbst entschieden haben oder nicht. Nichtsdestotrotz bleiben sie ein Vater und eine Mutter. Was würde sich das Kind für sie wünschen? Ich bin der Überzeugung, dass jedes Kind möchte, dass seine Eltern glücklich sind. Es würde nicht wollen, dass sich die Eltern schuldig fühlen oder dass sie versuchen, ihren Schmerz zu unterdrücken.</p>



<p>Oftmals stellt sich in solchen Situationen auch die Frage, wie Abschied genommen wurde. Da hier der Beginn und das Ende eines Lebens so nah beieinander liegen, geht es oft recht schnell und manche hatten keine Gelegenheit zum Abschied. Dann gehe ich hin und schaue, ob es nicht noch ein Ritual oder eine andere Möglichkeit gibt, wie sich die Eltern bewusst verabschieden könnten.</p>



<p>Manche schreiben einen Brief an das verstorbene Kind oder schreiben über ihre Gefühle. Wiederum andere malen Bilder oder basteln (z.B. Erinnerungsbuch, -kiste) oder stellen sich Symbole, die für ihr Kind stehen, in der Wohnung auf. Manche zünden bspw. eine Kerze an, immer wenn sie ihres verstorbenen Kindes gedenken wollen.</p>



<p>Das besagte Paar hat sich zum Beispiel dafür entschieden, einen Brief an seine Tochter zu schreiben und diesen mit der Tochter verbrennen zu lassen. Ihre Asche wollten sie dann in ihrem Heimatland verstreuen. Ein perfektes Ritual gibt es hier allerdings auch nicht. Manchmal fühlt sich etwas ganz anderes passend an. Eine Frau, die eine Fehlgeburt erlitten hat, hat sich auch mit mir zusammen in der Beratung ein für sie passendes Abschiedsritual überlegt: Sie gärtnert so gern. Am meisten liebt sie ihre Sonnenblumen. Sobald die erste Blume blüht, möchte sie eine kleine Blüte abreißen und im Winde an ihrem Lieblingsort davon fliegen lassen. So wie ihr Kind nur kurze Zeit bei ihr war und irgendwie auch vom Winde verweht ist.</p>



<p><a></a>Das, was die Klienten in solchen Momenten benötigen, ist sehr individuell, und so versuche ich auch die Beratung zu gestalten. Dabei versuche ich auch immer auf die bereits vorhandenen Ressourcen der Klientinnen einzugehen. Was/wen erleben sie als hilfreich? Von wem fühlen sie sich unterstützt? Was wünschen Sie sich für die nächsten Tage? Was hält und tröstet sie? Was gibt Ihnen die Kraft durchzuhalten? Was stellen sie sich vor, könnte ihr Kind Ihnen wünschen? An diesen Fragen lässt sich erkennen, dass die Antwort die Klienten selbst in sich tragen. Manchmal muss man ihnen nur die richtigen Impulse geben und ihnen zuhören.</p>



<p>Denn wie bereits beschrieben: Trauer ist auch Liebe.</p>



<p class="has-text-align-right"><strong>Elena Peters</strong></p>



<p class="has-text-align-right">Beraterin</p>



<p></p>
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		<title>Würdige Bestattung für Sternenkinder</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 13:33:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auch wenn sie vor, während oder kurz nach der Geburt sterben: Sternenkinder haben ein Recht auf eine würdige Bestattung.Auf dem Gräberfeld der katholischen Gemeinde St. Pankratius am Worringer Bruch können Sternenkinder unabhängig von Konfession oder Wohnort der Eltern bestattet werden.Auch auf anderen Friedhöfen gibt es solche Bestattungsorte für Sternenkinder.Über St. Pankratius gibt es Informationen unter https://einsternenkind.wordpress.com oder [&#8230;]</p>
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<p>Auch wenn sie vor, während oder kurz nach der Geburt sterben: Sternenkinder haben ein Recht auf eine würdige Bestattung.<br>Auf dem Gräberfeld der katholischen Gemeinde St. Pankratius am Worringer Bruch können Sternenkinder unabhängig von Konfession oder Wohnort der Eltern bestattet werden.<br>Auch auf anderen Friedhöfen gibt es solche Bestattungsorte für Sternenkinder.<br>Über St. Pankratius gibt es Informationen unter <a href="https://einsternenkind.wordpress.com/">https://einsternenkind.wordpress.com</a> oder vom Pfarrbüro (Tel. 0221-1261400).<br>Anschrift des Friedhofes: <br>Heinrich-Latz-Straße,<br>50765 Köln-Roggendorf-Thenhoven.<br><br>Beitragsbild: Marita Heider</p>



<p class="has-text-align-right"><strong>Carola Blum</strong><br>Vereinsvorsitzende</p>



<p></p>
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